21.12.2020 | Die Quickborner Stadtverwaltung Quickborn hat heute Informationen zur neuen „Allgemeinverfügung über die Anordnung zur Isolation für positiv auf das Coronavirus Getestete und
Kontaktpersonen der Kategorie I" veröffentlicht.
Anordnung zur Isolation für positiv auf das Coronavirus Getestete und Kontaktpersonen der Kategorie I
Kontaktpersonen der Kategorie I sind ansteckungsverdächtig und müssen sich
deshalb ab sofort und bis auf Weiteres in einer geeigneten Häuslichkeit isolieren. Zu diesen Kontaktpersonen zählen alle diejenigen, die Kontakt zu einer bereits an dem neuartigen Coronavirus
erkrankten Person hatten, vorausgesetzt, dass dieser Kontakt mindestens 15 Minuten von Angesicht-zu-Angesicht (face-to-face) gedauert hat, z. B. im Rahmen eines Gesprächs – auch mit Personen aus
demselben Haushalt.
Und/oder wenn eine Person gemeinsam über eine längere Zeit (z. B. 30 Minuten) mit einer bereits erkrankten Person in einem Raum war, in dem eine hohe Konzentration infektiöser Aerosole war, also
z.B. bei Feiern oder gemeinsamem Singen in Innenräumen ohne die erforderliche Lüftung.
Auch der direkte Kontakt zu Sekreten und Körperflüssigkeiten von Erkrankten kann dafür ausreichen, also beispielsweise Küssen, Anhusten, Anniesen, Kontakt zu Erbrochenem.
Die häusliche Isolation gilt solange, bis sie vom Gesundheitsamt des Kreises wieder aufgehoben wurde.
Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat auf seiner Internet-Seite eine Definition dazu veröffentlicht: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Kontaktperson/Management.html
Personen, die positiv auf das Corona-Virus getestet wurden, müssen sich unmittelbar , nachdem sie von ihrem Testergebnis erfahren haben, auf direktem Weg in Ihre Häuslichkeit begeben und da
absondern (häusliche Quarantäne). Dafür ist es egal, ob das Testergebnis über einen molekularbiologischen (PCR) Test oder einen Antigenschnelltest festgestellt wurde oder das Gesundheitsamt über
das positive Testergebnis informiert hat.
Die häusliche Absonderung gilt solange, bis sie vom Gesundheitsamt des Kreises wieder aufgehoben wurde.
Wer davon Kenntnis hat, dass er zu diesen Personengruppen gehört, muss sich unverzüglich per E-Mail unter infektionsschutz@kreis-pinneberg.de oder telefonisch über das
Bürgertelefon 04121-4502-5000 melden.
Für diese Personen gelten außerdem ab sofort diese Verhaltensregeln:
o Kein enger körperlicher Kontakt zu Familienangehörigen oder anderen Personen.
o Ein Abstand von > 1,50 - 2m zu allen Personen ist einzuhalten.
o Benutzung von Einwegtaschentüchern beim Naseputzen.
o Tragen eines eng anliegenden Mund-Nasen-Schutzes, wenn es unvermeidlich ist, den Raum mit Dritten teilen zu müssen. Dieser ist bei Durchfeuchtung, spätestens nach zwei Stunden zu wechseln.
Die vorgenannten Unterpunkte gelten nicht bei Personen, die persönliche Zuwendung oder Pflege brauchen oder diese durchführen und sich im gleichen Haushalt befinden (engster Familienkreis). Die
Kontakte sind auf das notwendige Maß zu reduzieren.
o Führen eines Tagebuchs bezüglich der Symptome, Körpertemperatur, allgemeinen Aktivitäten und Kontakte zu weiteren Personen. Die Körpertemperatur ist zweimal täglich zu messen.
o Bei Auftreten von Symptomen wie Fieber oder erhöhter Temperatur, Husten, Reizung des Rachens oder Schnupfen ist unverzüglich das Gesundheitsamt des Kreises Pinneberg unter den aufgeführten
Kontaktdaten zu informieren.
Für alle diese Personen wird die Ausübung einer beruflichen Tätigkeit untersagt (§ 31 Infektionsschutzgesetz).
Ausgenommen ist Home-Office, wenn dies ohne Kontakt zu anderen Personen durchgeführt
werden kann.
Diese Regelungen gelten von Montag, 21. Dezember bis einschließlich 15. Januar. Der Kreis Pinneberg hat dazu eine entsprechende Allgemeinverfügung erlassen.
Hinweis:
Begründungen und Details sind der beigefügten Allgemeinverfügung sowie der Medieninformation und dem Erlass des schleswig-holsteinischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und
Seniorenzu entnehmen: https://www.schleswig-holstein.de/coronavirus-erlasse
Text: Medieninformation des Kreises Pinneberg vom 18.12.2020
Zum 1. November 1993 haben die Eltern von Eike Kuhrcke das Pflegeheim in Breitenberg übernommen, sie hatten es aus einer Insolvenz heraus gekauft. „Schon am ersten Tag musste ich wegen fehlender Mitarbeiter mit helfen“, sagt Eike Kuhrcke, der damals ein Gymnasium in Itzehoe besuchte. Dienste nach der Schule und am Wochenende waren für ihn Alltag. Nach dem Abitur studierte er Wirtschaftsinformatik und wurde fast parallel, mit 19 Jahren, zum Geschäftsführer bestellt. 2003 übernahm er das Pflegeheim „Haus im Bramautal“ in Wrist. Zusammen bieten die Pflegebetriebe 66 Plätze, 35 davon in Breitenberg. Bei Übernahme gab es dort sogar 50 Plätze, da damals noch Doppelzimmer vorherrschten. In den Jahren wurde das Haus immer weiter modernisiert, es wurde aus- und angebaut.
– Quelle: https://www.shz.de/21464597 ©2020Zum 1. November 1993 haben die Eltern von Eike Kuhrcke das Pflegeheim in Breitenberg übernommen, sie hatten es aus einer Insolvenz heraus gekauft. „Schon am ersten Tag musste ich wegen fehlender Mitarbeiter mit helfen“, sagt Eike Kuhrcke, der damals ein Gymnasium in Itzehoe besuchte. Dienste nach der Schule und am Wochenende waren für ihn Alltag. Nach dem Abitur studierte er Wirtschaftsinformatik und wurde fast parallel, mit 19 Jahren, zum Geschäftsführer bestellt. 2003 übernahm er das Pflegeheim „Haus im Bramautal“ in Wrist. Zusammen bieten die Pflegebetriebe 66 Plätze, 35 davon in Breitenberg. Bei Übernahme gab es dort sogar 50 Plätze, da damals noch Doppelzimmer vorherrschten. In den Jahren wurde das Haus immer weiter modernisiert, es wurde aus- und angebaut.
– Quelle: https://www.shz.de/21464597 ©202
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