Weiteren Beratungsbedarf sah der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt (ASU) bei einer von der Verwaltung angestrebten Änderung des Flächennutzungsplanes nördlich des Ärztezentrum.
Städtebauliches Ziel der Flächennutzungsplanänderung sei es, im Bereich des Ärztezentrum weitergehende Entwicklungspotentiale zur Verfügung zu stellen, erläuterte Felix Thermann vom Fachbereich Stadtentwicklung. Die Baufläche „gemischte Baufläche“ des Ärztezentrums im F-Plan solle deshalb arrondierend nach Norden erweitert werden. Diese Fläche gehört der Stadt und ist zur Zeit noch der Landwirtschaft vorbehalten.
„Aktuell zu benennen ist insbesondere der hohe Stellplatzbedarf für Angestellte und Patienten. Die bestehende Stellplatzanlage ist nicht
ausreichend dimensioniert. Es besteht ein erheblicher Parkdruck, der sich
negativ auf die angrenzenden städtischen Parkplätze für das
Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums/Haus der Jugend/SBQ auswirkt", heißt es noch in
der Vorlage.
Doch der Ausschuss mochte der Argumentation nicht folgen. Wolfgang Tröger (SPD) sah keine Dringlichkeit mehr, nachdem sich die Ärzte mit dem Eigentümer einer südlich gelegenen Fläche geeinigt hatten und hier jetzt ein Parkplatz für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen entsteht, so dass sich wahrscheinlich schon eine Entlastung für die öffentlichen Parkplätze vor dem Bonhoeffer-Gymnasium ergeben wird. Außerdem wäre mit der Umwidmung die Chance vertan, auf der Fläche - wie schon früher einmal angedacht - einen Sportplatz für das Gymnasium anzulegen. Auch die anderen Ausschussmitglieder hatten sahen weiteren Beratungsbedarf, so dass man sich einstimmig darauf einigte.
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